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Bodenprofil Veranstaltung in Rheinland-Pfalz hinterlässt bei Besuchern nachhaltigen Eindruck

Die Firma Olmix als führender Anbieter von biostimulierenden Lösungen mit den Schwerpunkten Pflanzenernährung und Bodenfruchtbarkeit hatte Ende November auf den Betrieb Ralf Schmeiser in Einselthum / Donnersbergkreis zu einer eher ungewöhnlichen Jahreszeit für die Demonstration von zwei vergleichenden Bodenprofilen eingeladen.

Anlass war eine über die Jahre zunehmend erkennbare positive Entwicklung der Bodenstruktur des Oberbodens mit dem Einsatz des Bodenaktivators Geo2 gewesen. Um dieser positiven Entwicklung „ auf den Grund „ zu gehen, wurden auf dem Schlag – Am Langenstein – jeweils auf einer unbehandelten Teilparzelle und der geo2 behandelten Fläche ein ca. 1,20 m tiefes Profil ausgehoben.

Als Trennungslinie für behandelt / unbehandelt diente Der Lange Stein , ein um 1071 erstmals urkundlich erwähnter Menhir (Steinblock).

Landwirt und Winzer Ralf Schmeiser suchte 2013 vordergründig für seine ca. 18 ha Rebflächen eine Möglichkeit den sporadisch auftretenden Chlorose Befall im Weinberg einzudämmen und möglichst zu verhindern. Über den örtlichen Handel wurde er auf den Bodenaktivator Geo2 aufmerksam. Die im Prospekt beschriebenen Vorteile - wie Steigerung der biologischen Aktivität, verbesserte Bodenstruktur ( Porosität und Belüftung ) sowie besserer Wasserführung veranlassten Herrn Schmeiser sämtliche Rebflächen mit ca. 300 kg / ha Geo2 jeweils nach der Rebenlese breitflächig ab zu streuen.

Die Rebenlese erfolgt mit einem eigenen Braud Vollernter der auch überbetrieblich eingesetzt wird. Um mögliche Auswirkungen und Vorteile auch für seine Ackerflächen zu sammeln, setzte er seit 2013 Geo2 parallel auch auf seiner „ Testfläche „ Am Langenstein „ mit 300kg / ha ein. Der Stein diente als unübersehbarer Trennpunkt – nördl. Stein = 300 kg / ha Geo2 jährlich südlich Stein = keine Anwendung

Da der dauerhafte Erhalt und die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit / Humusgehalt für den Betriebsleiter von höchster Bedeutung ist, wird auf den Ackerflächen seit 1995 auch pfluglos gearbeitet.

Erfahrungen mit dem Einsatz von geo2:

  • die ersten beiden Jahre nur geringe Unterschiede zwischen den beiden Testflächen, aber immer stärkere Bewurzelung der jeweiligen Kulturen
  •  ab dem 3. Jahr zunehmend leichtere Bearbeitung und bessere Krümelung des Bodens mit sichtbar höherer Verpilzung / Rotte der Ernterückstände
  •  ebenso bessere Wasserfiltration und Speicherung der geo2 Fläche

Diese positiven Eindrücke haben nach anfänglicher Skepsis letztendlich ab dem Jahre 2017 zu einer Anwendung mit geo2 auf der kompletten Betriebsfläche geführt.

In den Jahren 2018 und 2019 mit extremer Frühjahrs - und Sommertrockenheit konnte die geo2 Fläche von der besseren Wasserspeicherfähigkeit des Bodens profitieren. Selbst in tieferen Schichten war die „ Erdfeuchte „ spürbar besser. Ein einfacher Filtrationstest im Sommer 2018 mit 2 abgeschnittenen Wasserflaschen brachte alle Anwesenden zum staunen und zeigte auch die Änderung der Bodenaggregate Struktur auf.

Beim Aufbringen gleicher Wassermengen dauerte es wesentlich länger bis überhaupt etwas Wasser aus dem geo Boden ( rechts im Bild ) am Flaschenhals austrat. Die Erde der unbehandelten Teilfläche ( links im Bild ) lies das Wasser dagegen fast komplett und sehr schnell durchlaufen. Der ausgespülte / erodierte Löss am Grund der Messgefäße spricht für sich !

Betriebsspiegel
  • Ralf Schmeiser
  • 67308 Einselthum
Übersicht:
  • Fläche ca. 80 ha Ackerland | ca. 18 ha Rebflächen
  • keine Tierhaltung
Böden: Kalkstein -
  • Verwitterungs / Lößlehmböden
  • ca. 30 - 80 BP
  • Versorgungsstufen C + D
  • pH Wert 7,4
Höhenlage / Klima :
  • 200 m über NN
  • mehrjähr. ca. 520 mm Niederschlag
  • 2018 375 mm
  • 2019 500 mm

Ergebnis mit dem Einsatz von Geo2 

die Wasseraufnahmefähigkeit wird durch den Einsatz von geo2 gesteigert

  • dies ist mit einer wesentlich höheren biologischen Aktivität des Bodens verbunden
  • das Puffer / Speichervermögen wird maßgeblich durch den Humusgehalt des Bodens begründet
  • das erhöhte Poren und Luftvolumen wirkt sich nachhaltig ertragsstabilisierend aus

Diese sehr positiven Entwicklungen wurden bereits vor vielen Jahren in einem 6 - jährigen wissenschaftlich basierten Dauerversuch in über 600 ! Profilauswertungen mit der „ Soil Quality Database Studie „ umfangreich erarbeitet und belegt. In dieser Studie wurden natürlich auch tiefere Bodenschichten mit betrachtet und ausgewertet.

 

Die ausgehobenen Bodenprofile auf den beiden Vergleichsflächen im November 2019

Geo2 Profil

unbehandelt